*Um sehen zu können, musst du deine Seele öffnen*

Mittwochsbrise

Mittwochsbrise *10*

Verstehen durch Stille.

Wirken aus Stille.

Gewinnen in Stille.

Dag Hammarskjöld

2012-03-26 1417

Hans im Glück

Vermutliche Reihenfolge der Verschlechterung

des Besitzstandes und des damit verbundenen sozialen Abstieges:

Goldklumpen – Pferd – Kuh – Schwein –

Wetzstein – gar nichts = Glück !

 

Wovon nun dieses Märchen handelt ?

. . . von einem Mann – der wandert, wandelt . . .

Der stets nach vorn blickt – nie zurück !

. . . sein Name ist schlicht : Hans im Glück !

Nach vielen Jahren Arbeitslust

hat er auf Wanderschaft gemusst . . .

sein Meister hat es so gewollt ! . . .

gab ihm als Lohn den Klumpen Gold

den Hans jetzt durch die Gegend schleifte . . .

bis in dem Kopf ein Plan ihm reifte . . :

Was soll ich mit dem Gold mich schleppen ? ? ?

Ich suche mir jetzt einen Deppen !. . .

Ich suche die Gelegenheit

und nicht erst morgen – sondern heut !

Von weitem kam ein Mann mit Pferd . . .

Hei ! dach´t er, das ist nicht verkehrt !

Ich werde galoppieren

statt weiter zu marschieren !

Der Reiter dachte – Halt mich dünkt,

dass dort ein Klumpen Goldes blinkt !

Ich glaube fast – ich werd nicht mehr

da geb ich glatt mein Pferd für her ! ! !

Gedacht, getan ! Ein Wort, ein Mann !

Hans nimmt die Zügel auf und dann

Auf´s Pferd  meint er – es ist es wert !

Kein Königreich für nur ein Pferd !

Er reitet fort und wird´s nicht müd´

Bis er den Mensch mit Kuh dort sieht !

Oh ! denkt sich Hans – Kuhmilch – euterfrisch !

Die hätt´ich gern auf meinem Tisch !

Ich tausche dieses Eutertier

und gebe glatt mein Pferd,  gleich hier !

Der Handel wurd´ sogleich perfekt !

Das Pferd hat sich nicht schlecht erschreckt . .

Denn sein neuer Reitersmann

der schleppte rund zwei Zentner an . . . !

Kaum später war´s – Hans quält die Zitzen . . .

da taten seine Augen blitzen !

Von weitem sah er schon das Schwein . . !

Denkt gleich an Koteletts ! Du wirst mein ! ! !

Der Schweinehirte freute sich !

Mit der Kuh er schnell von dannen schlich !

Das Schwein hingegen war so lahm,

das Hans kaum von der Stelle kam ! ! !

Wie schön, als er die Gans erblickte !

Sah Gänsebraten, den er spickte !

Sah Federn – wie er Kissen füllte !

Sah kissen – worin er sich dann wühlte !

Zudem kann man auch Gänse tragen !

Bei Schweinen schlägt das auf den Magen . . .

Doch Gänse schnattern dann und wann . . .

Was unser Hans nicht leiden kann !

Zudem sind seine Taschen leer . . .

Ein Wetzstein wiegt nicht gar so schwer . . .

Wie grad das Gänsevieh im Arm !

Hans meidet Kummer gern und Harm . . .

Er nimmt den Wetzstein in die Pfoten

und hat dafür die Gans geboten !

Ich selbst mir nicht erklären kann

weshalb der Trottel später dann

den Wetzstein in den Brunnen warf ? ? ? ! ! !

Ich finde diese Story scharf !

Denn sie beweist dem Leser glatt:

Gut, wenn Mann eine Mutter hat !

Denn hat man auch nichts in den Taschen . . .

Lässt sie trotzdem den Nachwuchs naschen ! !

2012-04-01 1583

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Für die meisten Menschen ist es gar nicht so einfach, mit sich alleine zu sein.
Wer sich an das Tosen des Verkehrs
und die Hektik am Arbeitsplatz gewöhnt hat,
Hält einen gewissen Lärmpegel für den Ausdruck des Lebens selbst.
Darum schaltet er sogleich das Radio
oder den Fernseher ein,
wenn er in seinen Räumen einmal allein sein sollte.
Suche das Leben nicht im Lärm der Welt,
sondern finde es in dir.
Entdecke die Stille als einen Ort der Ruhe,
an dem dich nichts ablenkt,
ganz bei dir zu sein.

Es kommt auf die Stille in der Seele des Menschen an  und auf die Seele des Menschen,
in der diese Stille ihren Sitz hat.

Ich wünsche dir eine wunderschöne Wochenmitte
und ein wenig Zeit, der Stille in dir selbst ein wenig zu lauschen.
Vielleicht entdeckst du eine neue Seite in dir,
die dich sehr erstaunen aber auch erfreuen wird.
Mit herzlichen Grüßen Barbara

2012-03-26 1424