Mittwochsbrise *08*
Sich selbst
überraschen ist,
was das Leben
lebenswert macht.
Oscar Wilde
Der Froschkönig
Prinzeßchen war allein zu Haus . . .!
…die Eltern waren beide aus –
so ging Prinzeßchen in den Garten
um dort auf´s Elternpaar zu warten. . .
Wer eine güldne Kugel hat. . .
der spielt damit den Rasen platt !
. . . und ist man dümmlich und allein
schmeißt frau sie in den Brunnen rein ! . . .
platsch ! in den Brunnen ! dass es plumpst !
. . . und knapp am Frosch vorbei gebummst ! . . .
der unten in dem Brunnen steckte
und sich dabei nicht schlecht erschreckte ! ! !
Kaum ist sein erster Schreck verflogen,
fühlt er nach oben sich gezogen,
um oben erst mal nachzuschauen,
was unten ihn fast todgehauen. . . !
schaut so mit froschvergnügtem Sinn
zu dem betrübten Mädchen hin. . .
und spürt das innere Verlangen
mit ihm Intimes anzufangen. . . !
. . . das meist mit einem Kuss beginnt. . .
und nicht viel später kommt ein Kind!. . .
So wollt´er nach der Kugel tauchen. . .
Und später dann Prinzeßchen schlauchen ! ! !
Gesagt, getan! das Angebot
gelindert hat des Mädchens Not!. . .
. . . sie hat’s versprochen! Hoch und heilig!
getaucht ist Frosch noch nie so eilig!
Ist mit der Kugel, wie versprochen
dann zu Prinzeßchen hin gekrochen
und wollte sich den Kuss abholen. . . !
Prinzeßchen dacht:“Bleib mir gestohlen!
Ich küsse keine Frösche. Nie!
Beim Küssen zittern mir die Knie!
Und außerdem – jetzt sei kein Frosch!
Marsch in den Brunnen ! Weg mit der Gosch! ! !“
Den Frosch – wer könnt´es ihm verdenken
den tat das nun nicht wenig kränken. . . !
Er heult´sich aus den Augen Tränen. . .
Und tat sich nach Prinzeßchen sehnen. . .
Und dachte sich dann so bei sich:
„Den Kuss krieg ich und ich krieg dich! ! !“
Es dunkelte, wie jede Nacht!
. . . er hat sich auf den Strumpf gemacht. . .
und kam mit Ach und kam mit Krach
bis in Prinzeßchens Schlafgemach. . .
Er sah das schöne Kind so liegen. . .
und wollte seinen Kuss nun kriegen!
Jedoch ihr Ach- und Wehgeschrei
rief rasch die Dienerschaft herbei! ! !
Und statt zu schlafen, jagten alle
den Frosch! Und er saß in der Falle!
Inzwischen aber waren ja
die Königseltern wieder da!. . .
Und als der König hat vernommen,
was zwischenzeitlich vorgekommen. . .
erkannte er, als Mann von Ehre,
das Frau zu Unrecht hier verwehre
dem Frosch den königlichen Kuss!
Versprechen frau stets halten muss! ! !
Und mag´s Prinzeßchen auch nicht schmecken. . .
Der Frosch ist sofort abzuschlecken! ! !
Wie es nun weiterging? – wir wissen
Man fing kaum an, sich abzuküssen. . .
Der Frosch war weg! – wir können lesen. . .
Verzaubert ist ein Prinz gewesen. . .
. . .
und die Moral von der Geschicht ? ? ?
frau küsse keine Frösche nicht! ! !
. . . vielleicht ist so ein Frosch, ein grüner
nichts anderes als ein Schlawiner !. . .
. . . der Nacht´s besucht die Tochter schon! ! !
Wer will nen Frosch als Schwiegersohn? ? ?
Der erste in diesem Jahr *freu* Wir haben aber schon 5 im Teich
Hab nur noch nicht alle gesehen *smile* ![]()
Der Trubel der Welt ist nicht zu übersehen.
Weil wir glauben, er zeige das wahre Leben,
können wir gar nicht genug davon bekommen
und schauen uns stundenlang Fernseh- und Illustriertenbilder an.
Das Getöse der Welt ist nicht zu überhören.
Weil wir glauben, hier spielt das wahre Leben,
lassen wir uns stundenlang von Radiomusik berieseln.
Die Stille glauben wir nicht hören und nicht sehen zu können.
Und deswgen sind wir der Meinung, sie habe und nichts zu sagen
und nichts zu zeigen.
Ich wünsche dir, dass du mehr sehen kannst,
als nur die schillernde Oberfläche.
Wenn du dein Leben reicher und tiefer machen willst, schaue hinter dem Offensichtlichen das Eigentliche.
Denn aus der Stille kommt alles.
Alles Leben wächst aus der Stille.
Selig, wer sich nicht in das Gewühl zu mischen braucht und in der Stille
auf die Gesänge seines Geistes horchen darf.
Ich wünsche euch eine wunderschöne Wochenmitte und horcht mal nach der Stille,
Einfach mal eine halbe Stunde ohne Geräuschkulisse nur dasitzen
und vielleicht aus dem Fenster sehen und in sich hinein horchen.
Du wirst erstaunt sein was du dir zu sagen hast.
Mit vielen herzlichen Grüßen Barbara
Mittwochsbrise *04* als Nachschlag ;-)
Da ich letzte Woche ja nicht konnte, heute eben als Nachschlag
Wo es Frieden und Meditation gibt,
da herrscht weder Sorge noch Zweifel
Franz von Assisi
Ein Pianist spielt Liszt
O eminenter Tastenhengst,
der du der Töne Schlachten lenkst
und sie mit jeder Hand für sich
zum Siege führst, dich preise ich!
Du bist ein gottgesandter Streiter,
ein Heros, ein Akkordarbeiter.
Im Schweiße deiner flinken Finger,
drückst du auf jene langen Dinger,
die man gewöhnlich Tasten nennt,
und die, grad wie beim Schach, getrennt
in Schwarz und Weiß ihr Dasein fristen,
als Requisit des Pianisten.
Doch nicht nur deiner Finger Schwielen
brauchst du zum Greifen und zum Spielen,
nein, was man meistens gar nicht glaubt:
du brauchst dazu sogar dein Haupt!
Mal fällt’s, als ob du schlafen mußt,
auf deine stark erregte Brust,
mal fällt’s mit furchtbar irrem Blick,
so weit es irgend geht, zurück,
und kommst du gänzlich in Ekstase,
hängt dir ein Tropfen an der Nase.
Und hast du endlich ausgerast,
sagt sich der Hörer: Liszt – not last!
O eminenter Tastenhengst,
der du der Töne Schlachten lenkst
und sie mit jeder Hand für sich
zum Siege führst, dich preise ich!
Und jeder Hörer merkt alsbald:
du siegst mit Liszt, nicht mit Gewalt!
Heinz Erhardt
Heute Abend ganz bestimmt!
Mal kein Radio, mal kein Fernsehen, keine Diskussionen.
einfach nur daliegen und sich innerlich fallen lassen,
abschalten vom Alltag.
Augenmaß
Zu viele Dinge müssen gleichzeitig erledigt werden,
eigentlich ist für gar nichts mehr so richtig Zeit
und irgendwie gleitet einem ein Tag
nach dem anderen aus der Hand.
Wie wichtig ist es da,
sich ab und zu frei zu machen
von Termindruck und Alltagsstress,
einfach einmal gar nichts tun
um den Blick wieder frei zu bekommen
für das Wesentliche.
Augenmaß ist alles:
Wichtiges wichtig nehmen,
Unwichtiges unwichtig -
das ist Lebenskunst.
Ich schick euch liebe Grüße
und immer daran denken,
Dich selber an erster Stelle wichtig zu nehmen.
Fang den Tag mit einem Lächeln im Spiegel an
und schon kommt Dir das erste Lächeln des Tages entgegen.
***Barbara*** ![]()
Wieder mal *Kleiner Freund*
Hallo liebe Blogleser,
heute war ein wunderschöner Sonnentag
und ich bin mal wieder in den Zoo.
Diesmal habe ich aber wieder
einen kleinen Freund getroffen.
Ich habe immer wieder Freude ein Rotkehlchen,
die erstaunlicher Weise
immer nah bei mir bleiben.
Dieser hat mich eine ganze Weile begleitet
und die ganze Zeit angezwitschert
Und wer mag hier der Link zu meinem Album
Begegnung beim Spaziergang
Nochmal bin ich spazieren gegangen
und die Natur zeigte sich von einer wundervollen Seite.
Nebel und klare Sicht im kurzen Abstand.
Eine viel zu schnell untergehende Sonne
und der Mond der sich prall zeigte.
Die Bilder dazu sind geladen im Album,
aber hier möchte ich euch noch eine kleine Begegnung zeigen,
Klick
mit herzlichen Grüßen eure Barbara
Kleiner Freund 4
Hallo liebe WP-Freunde,
nun kommt der vorerst letzte Blog mit meinem kleinen Freund,
dem Rotkehlchen. *smile*
Hier nochmal der Link zur Diashow http://cid-ffc2ee59f7e8c083.photos.live.com/play.aspx/Rotkehlchen?ref=1
Vielen herzlichen Dank für eure Besuche und lieben Kommentare.
Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und für morgen einen guten Start ins Weekend,
bis bald wieder, mit herzlichen Grüßen eure Barbara































